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Diese Seite soll zur Information über Katzenkrankheiten

sowie diverse Themen dienen

 

 

 

Katzenkrankheiten

 

-  PKD

 

-  Katzenschnupfen

 

-  FIP (Feline Infektiöse Peritonitis)

 

-  FeLV Leukose - Felines Leukämie Virus

 

-  FIV (Feline Immundefizienz Virus)

 

-  Spul- und Bandwürmer

 

-  Blasen- und Nierenerkrankungen

 

 

Infos zu folgenden Themen

 

- Katzenzucht: Feline Neonatale Isoerythrolyse (Blutgruppeninkompatibilität)

 

- Giftige Pflanzen

 

 

 

 

PKD (Polyzystische Nierenerkrankung)

 

PKD ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung der Nieren, die vor allem bei Perserkatzen auftritt.

Die Erkrankung zeigt sich in mit Urin gefüllten, einen Millimeter bis mehrere Zentimeter großen Bläschen (Zysten), die sowohl in der Nierenrinde als auch im Nierenmark auftreten. Das Endstadium ist, wie bei der PKD des Menschen, eine Zystenniere. Gelegentlich werden auch Zysten in der Leber und in der Bauchspeicheldrüse beobachtet.

 

Da PKD eine Erbkrankheit (genetisch bedingt) ist, wird sie nur von Katzen mit Nierenzysten an ihre Nachkommen vererbt. Eine Ansteckung wie z.B. bei Katzenschnupfen oder Katzenseuche kommt bei PKD nicht vor. Deshalb kann gegen PKD auch nicht geimpft werden. Nur wenn beide Elterntiere homozygot gesund (und damit zystenfrei) sind, werden auch alle Nachkommen zystenfrei sein.

 

Klinische Symptome treten zumeist erst im Spätstadium der Erkrankung auf, wenn große Bereiche des Nierengewebes betroffen sind. Die Vergrößerung der Niere lässt sich dann unter Umständen bereits ertasten und die Tiere entwickeln allmählich Anzeichen eines Nierenversagens mit herabgesetztem Appetit, vermehrtem Durst, vermehrtem Harnabsatz und Gewichtsverlust. Nach nicht abgeschlossenen genetischen Untersuchungen lässt sich vermuten, dass dieses Stadium bei reinerbig betroffenen Tieren wesentlich früher auftritt als bei mischerbigen.

 

Die Zysten können oft bereits ab der 6. bis 8. Lebenswoche durch eine Ultraschalluntersuchung nachgewiesen werden. Da sich die Krankheit jedoch allmählich entwickelt, ist ein sicherer Ausschluss erst mit höherem Lebensalter möglich. Im Alter von vier Monaten ist bereits eine 75%ige Vorhersagesicherheit möglich, mit acht Monaten liegt diese bei 91 %. Daneben gibt es einen Gentest, mit dessen Hilfe Träger der PKD-Veranlagung vom Typ PKD1 identifiziert werden können. Entwickelt wurde dieser Test an der University of California. Im Gegensatz zur Ultraschalluntersuchung kann dieser DNA-Test mit 100%iger Sicherheit eine vererbte PKD-Erkrankung nachweisen bzw. ausschließen!

 

Eine Therapie der Erkrankung ist nicht möglich, es kann lediglich eine symptomatische Therapie zur Minderung der Krankheitserscheinungen durchgeführt werden. Die Bekämpfung richtet sich auf das frühzeitige Erkennen erkrankter Tiere und dem Ausschluss positiver Tiere aus der Zucht. Mit der Anpaarung zwischen einer polyzystisch-heterozygoten Katze mit einer PKD-freien Katze ist es möglich, PKD-freien Nachwuchs zu züchten. Da aus solch einer Verpaarung aber auch Tiere mit PKD fallen können, ist sie nach §11b des deutschen Tierschutzgesetzes nicht erlaubt und wird als „Qualzucht“ eingestuft.

 

Katzenschnupfen

 

Dies ist eine ansteckende, in schweren Fällen sogar lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch Viren wie Herpes entsteht. Betroffen sind vor allem Jungtiere, aber auch erwachsene Katzen, die nicht geimpft sind, können sich anstecken. Bei ihnen verläuft die Erkrankung meist schleppend und wird häufig chronisch. Für den Menschen besteht keine Gefahr.

 

Symptome: Nasenausfluss, verklebte Augen, Tränenfluss, Fieber, Appetitlosigkeit

Krankheitsverlauf: Das Tier hat eitrigen Ausfluss aus Augen und Nase sowie blutige Geschwüre (Nase, Zunge, Rachen, Zahnfleisch). Übertragung: Über Tröpfchen (Husten, Niesen) und Nasensekret.

 

WICHTIG - IMPFUNG: Grundimmunisierung in der 8. und 12. Lebenswoche (2 Impfungen), anschließend jährliche Auffrischung (1 Impfung)

 

FIP (Feline Infektiöse Peritonitis)

 

Die feline infektiöse Peritonitis ist eine Infektionserkrankung, die nicht sicher nachgewiesen werden kann, vor der es keinen zuverlässigen Schutz gibt und für die keine Behandlungsmöglichkeiten bekannt sind. Sie führt immer zum Tod der Katze. Am häufigsten erkranken junge Katzen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren und ältere Tiere ab 14 Jahren.

Man kennt zwei verschiedene Verlaufsformen, die trockene FIP und die feuchte FIP. Bei letzterer kommt es wegen des entzündeten Bauchfells, Herzbeutels und Brustfells zu massiven Ergüssen in die entsprechenden Körperhöhlen. Dies führt zum typischen "Wasserbauch“. Bei der trockenen Form bleiben Flüssigkeitsabsonderungen der entzündeten Organe aus. Allerdings werden auch Mischformen beider Verlaufsformen der FIP beobachtet.

 

Die Krankheitserscheinungen beim Ausbruch einer feuchten FIP sind vielfältig: Meist verweigert die Katze die Nahrung, magert ab und sieht ganz offensichtlich krank aus. Dann kommt es zu einer starken Zunahme des Bauchumfanges, und Fieber setzt ein. Die trockene FIP wird von weniger klaren Symptomen begleitet: Auch hier treten Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust ein. Darüber hinaus beobachtet man häufig Blutarmut, Gelbsucht und manchmal Probleme mit den Augen und dem Nervensystem.

 

Es äußerst wichtig, sich folgenden Sachverhalt einzuprägen: Man kennt zwei fast identische Coronaviren bei der Katze: das völlig harmlose feline enterale Coronavirus (FECV) und das aus diesem durch Mutation hervorgegangene bösartige FIP-Virus (FIPV). Beide Viren sind genetisch so nahe verwandt, dass sie sich nur durch äußerst aufwendige molekularbiologische Methoden auseinanderhalten lassen. Deshalb fasst man auch beide Viren zu den felinen Coronaviren (FCoV) zusammen.  Das FECV kann man überall und in großer Zahl in der Umwelt antreffen, weshalb sich auch viele Katzen damit infizieren. Die Aufnahme erfolgt über Mund oder Nase bei Kontakt mit infiziertem Kot oder über FECV-verunreinigte Gegenstände. Sogar der Mensch kann das Virus transportieren und auf die Katze übertragen. Häufig infizieren Virus tragende Katzenmütter ihre Welpen. Meist bekommt der Katzenhalter von der FECV-Erstinfektion überhaupt nichts mit, manchmal kann er einen leichten Durchfall beobachten. Das FECV vermehrt sich im Darm und wird dort vom Immunsystem wirksam mit Antikörpern bekämpft. Nur in wenigen Fällen kommt es zu einer kompletten Eliminierung der FECV; zumeist bleiben Virus und Antikörper im Körper existent und halten sich die Waage. Nur sehr wenige Katzen scheiden das FECV längerfristig oder sogar dauerhaft mit ihrem Kot aus. Die FECV im Darm: Hierbei kommt es häufig zu Mutationen, aber nur sehr wenige dieser Mutationen sind auch gefährlich, und zwar nur diejenigen, die das Virus befähigen, die so genannten Fresszellen des Immunsystems (Makrophagen) zu infizieren. Diese Mutanten sind die so genannten FIP-Viren. Sie sind immer noch Coronaviren, nun aber aggressive Varianten der einstmals harmlosen FECV. Man weiß heute, dass genau diese mutierten FIPV für die Erkrankung FIP verantwortlich zeichnen. Eine körperlich gesunde Katze reagiert nach einer FECV-Infektion mit einer funktionierenden Immunantwort, die die infizierten Fresszellen (Makrophagen) in Schach zu halten vermag. In einer kleinen, sozial stabilen Katzenpopulation wird diese Katze sehr viele Jahre leben und möglicherweise niemals an FIP erkranken.

 

Kann man FIP nachweisen?

Es gibt ein im Zusammenhang mit FIP weit verbreitetes Missverständnis, und das betrifft den "FIP-Titer". Ein Titer ist ein Maß für die Menge vorhandener Antikörper im Blut. Je größer der Titer ist, desto mehr Antikörper wurden gefunden. Ein Titer von 1:10.000 bedeutet, daß die Blutprobe auf das 10.000-fache verdünnt werden musste, bevor der Antikörper nicht mehr nachgewiesen werden konnte. Demnach zeigt ein Titer von 1:10 wesentlich weniger Antikörper im Blut an als ein Titer von 1:10.000.

Mit den zuvor beschriebenen Ursachen für die Erkrankung FIP wird sofort ersichtlich, worin das Missverständnis liegt: Es kann gar keinen "FIP-Titer" geben, es kann nur einen Titer geben, der die Antikörper gegen die harmlosen FECV misst. Der "FIP-Titer" müsste also korrekterweise als Coronavirus-Titer bezeichnet werden. Leider hält sich der unzutreffende Name hartnäckig und verführt immer wieder zu der falschen Schlussfolgerung, ein hoher Titer sei nahezu gleichbedeutend mit FIP.

 

Was aber kann ein positiver Titer wirklich anzeigen?

 

1.      Die Katze macht gerade eine harmlose FECV-Infektion durch.

2.      Die Katze hat irgendwann einmal eine FECV-Infektion durchgemacht und/oder trägt harmlose FECV in sich.

3.      Die Katze wurde geimpft.

4.      Die Katze hat eine akute FIP.

 

Ein positiver Titer kann also schon eine Reihe harmloser Ursachen haben. Hinzu kommt, dass selbst Katzen mit einem negativen Titer, d.h. ganz ohne Antikörper im Blut, akut an FIP erkrankt sein können. Damit dürfte klar sein, wie wenig aussagekräftig der Titer tatsächlich ist.

 

Man forscht gegenwärtig verstärkt nach eindeutigen Nachweismethoden für mutierte FIPV. Wegen der sehr großen Ähnlichkeit zu den harmlosen FECV gestaltet sich dies als äußerst schwierig. Sowohl auf Basis der Viren selbst als auch auf Basis der Antikörper gelingt es bisher keiner überprüften Methode, beide Viren eindeutig nachzuweisen bzw. zu unterscheiden. Weiter hat man versucht mit einem so genannten FIP-Profil, d.h. anhand verschiedener Blutparameter, eine ausgebrochene FIP nachzuweisen. Leider ermöglicht aber auch dieses Profil keine eindeutige Diagnose. Selbst bei einer ausgebrochenen nassen FIP kann man eine Diagnose nicht mit absoluter Sicherheit stellen. Es gibt zwar Methoden zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben aus dem Bauchraum, die eine Diagnose sehr wahrscheinlich werden lassen. Hundertprozentig sicher sind sie jedoch auch nicht.

Fazit: Es gibt derzeit keinen eindeutigen Nachweis einer FIP-Erkrankung.

 

 

 

FeLV Leukose - Felines Leukämie Virus

 

Bei der Katzenleukose handelt es sich um eine Leukämie-Erkrankung der Katze (Katzenleukämie) durch das Feline Leukämievirus FeLV. Diese schwerwiegende Erkrankung ist die bei Katzen am häufigsten auftretende Infektionskrankheit. Die Leukose muss nicht bereits zum Ausbruch gekommen sein, um auf gesunde Tiere durch Speichel oder Tränenflüssigkeit sowie durch infizierte Gegenstände übertragen zu werden und zur Ansteckung zu führen. Die Inkubationszeit (von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch) kann Monate oder gar Jahre betragen auch kann eine bereits erkrankte Katze noch Monate oder Jahre am leben bleiben.  FeLV-infizierte Katzen sollten aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr unbedingt von gesunden Katzen getrennt werden. Am sichersten ist es, eine infizierte Katze aus dem Katzenhaushalt zu entfernen, sollten noch weitere, noch nicht angesteckte Katzen mit ihr zusammenleben. Nur so lässt sich das Ansteckungsrisiko effektiv begrenzen.

 

Die Symptome der Katzenleukämie sind sehr vielfältig und reichen von Blut im Kot, Appetitlosigkeit und Durchfall über geschwollene Lymph-Knoten, Atembeschwerden und starkem Durst bis hin zur Entwicklung von bösartigen Tumoren (Krebs) und einem veränderten Blut-Bild sowie der Schwächung des körpereigenen Immunsystems der Katze.

 

Die Diagnose der Katzenleukose kann durch zwei verschiedene Bluttests gestellt werden - der ELISA Test (Enzyme Linked Immunosorbent Assay) und der IFA Test. Beide Bluttests erkennen, ob ein bestimmtes Protein des felinen Leukämie-Virus im Blut der infizierten Katze enthalten ist.

 

Der serologische ELISA Bluttest kann die Infektion im Anfangsstadium der Vireninfektion erkennen, wenn der Virus noch nicht die Knochen der Katze angegriffen hat und die erkrankte Katze noch genügend eigene Abwehrkräfte hat, um den Virus selbst zu bekämpfen. Auch die zweite Stufe der Infektion kann durch den ELISA-Test nachgewiesen werden. Eine weitere Form der ELISA-Testmethode ermöglicht den Nachweis des FeLV-Leukämie-Virus in Speichel und Tränensekret.  Im Gegensatz dazu weist der IFA-Bluttest den Virus im zweiten Stadium der Infektion nach, wenn der Virus bereits die Knochen der Katze angegriffen hat. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Beseitigung des Virus aus dem Körper und eine Heilung der infizierten Katze nicht mehr möglich. Beide Tests können verschiedene Ergebnisse liefern und selbst bei Wiederholung der Katzenleukose-Tests können die Test-Resultate voneinander abweichen.

 

Obwohl der Feline Leukämievirus durch Wärme und Trockenheit leicht ausstirbt, gibt es bis heute keine Möglichkeit zur Heilung einer FeLV-Infektion oder Erkrankung. Es wurden zwar bereits verschiedene Chemotherapien entwickelt, diese können jedoch - je nach Schwere der Infektion und je nach körperlicher Verfassung der erkrankten Katze - die Infektionserkrankung nur vorübergehend stoppen bzw. lindern.

 

Zur Vorbeugung der Ansteckung durch den Felinen Leukämievirus gibt es verschiedene Impfungen. Junge Katzen (Kitten) sollten im Kittenalter zweimal gegen FeLV geimpft werden, wobei die zweite Impfung etwa drei bis vier Wochen nach der ersten erfolgen sollte. Erwachsene Katzen sollten jedes Jahr neu gegen Katzenleukose geimpft werden.

 

 

FIV (Katzen-Aids) - Feline Immundefizienz Virus

 

Die Immunschwäche-Krankheit FIV ist eine durch das Feline Immunschwäche Virus (FIV) ausgelöste Infektionskrankheit, auch bekannt unter der Bezeichnung Katzenaids. Das FIV-Virus gehört zur Gruppe der Retroviridae (Retroviren). Im Gegensatz zum FeLV ist das FIV-Virus jedoch ein so genanntes "schleichender Virus", Lentivirus. Lentiviren verursachen unterschiedliche Erkrankungen bei verschiedenen Tierarten (wie z.B. Lungenentzündung bei Schafen oder Blutarmut bei Pferden) sowie beim Menschen die Immunschwäche Krankheit AIDS, weshalb die Feline Immunschwäche auch als Katzen-AIDS bezeichnet wird.

 

Die Ansteckung mit dem FIV-Virus erfolgt in den meisten Fällen durch Bisse infizierter Tiere. In seltenen Fällen kann das Virus auch bei der Schwangerschaft von Katzen von einer infizierten, trächtigen Katzenmutter auf das Kitten übertragen werden. Im Gegensatz zum Menschen gehört der sexuelle Kontakt von Katzen nicht zum wahrscheinlichen Ansteckungsrisiko.

 

Bei Infektion und Ausbruch der FIV-Erkrankung vermehrt sich das Katzenaids-Virus in den weißen Blutkörperchen (Lymphozyten) in den Lymphknoten der Katze. Mit fortschreitender Erkrankung breitet sich das Virus im ganzen Körper der Katze aus und befällt mehr und mehr Lymphknoten. Dabei schwellen die Lymph-Knoten in der Regel merklich an. Nach Tagen (in der Regel jedoch erst nach einigen Wochen / Monaten) reduziert sich durch die Infektion die Anzahl weißer Blutkörperchen im Katzenblut. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, so kann es auch zur Anämie (Blutarmut) kommen.

 

Ähnlich dem Menschen, so können auch infizierte Katzen trotz des Katzenaids Jahre ohne Auffälligkeit oder Anzeichen einer Krankheit leben. Da das Katzenaids das Immunsystem der Katze angreift und schwächt, kann es jedoch zu Infektionen kommen, die durch die geschwächten Abwehrkräfte nur schwer durch die Katze selbst geheilt werden können. Eine erneute Infektion führt dann meist zum Tod der erkrankten, FIV-positiven Katze.

 

Die Diagnose wird meist durch einen FIV-Antkörper-Test gestellt. Da es beim Antikörpertest auch zu Fehldiagnosen kommen kann, sollte ein zweiter Test zur Absicherung der Ergebnisse nach etwa acht bis zwölf Wochen erfolgen. Einen hundertprozentigen Impfschutz gegen Katzenaids gibt es bislang nicht

 

Spul- und Bandwürmer

 

Dies sind Parasiten, die im Darm leben. Symptomatisch hat die Katze ein struppiges Fell, magert ab, leidet an Durchfall, Erbrechen und Appetitverlust. Die Diagnose erfolgt durch einen Nachweis der Parasiten im Kot oder (bei Bandwurm) im Fell um den After. Katzen infizieren sich durch Beutetiere oder infizierten Kot, häufig auch über die Muttermilch.

WICHTIG: Regelmäßige Wurmkur (mindestens 2-3x jährlich)

 

 

Blasen- und Nierenerkrankungen

 

 

Zystitis oder auch Cystitis (Blasenentzündung)

 

Zystitis kann verursacht werden durch bakterielle Infektionen oder Harngries/Harnsteine. Die deutlichsten Anzeichen für eine Blasenentzündung sind Schmerzen der Katze beim urinieren (auch ggf. begleitet von Fieber, Apathie oder Fressunlust). Die Katze spürt einen ständigen Harndrang, obwohl jeweils nur geringe Mengen Urin abgesetzt werden. Sie kann unter Umständen auch andere Plätze als ihre gewohnte Katzentoilette zum urinieren aufsuchen.

 

Ein Tierarztbesuch ist dringend erforderlich! Hier wird die Blase abgetastet, auch eine Urinuntersuchung sollte veranlasst werden. Gegebenenfalls auch eine Röntgenaufnahme, um größere Steine in der Blase festzustellen/auszuschließen. Unter Umständen kann eine Behandlung mit Antibiotika ausreichend sein. Löst diese Behandlung das Problem nicht, sind ggf. weitere veterinärmedizinische Maßnahmen erforderlich. Bei ständig wiederkehrender Blasenentzündung kann auch eine spezielle Nierendiät erforderlich werden. In diesem Fall erhält die Katze ein Futter, das explizit auf ihr Problem abgestimmt ist, d.h. das Futter weist einen sehr geringen Magnesiumgehalt auf und säuert den Urin an, wodurch die Bildung von Kristallen verhindert wird.

 

Wichtig: Die Blase muss entleert werden. Wenn die Katze keinen Urin mehr ablassen kann, kann es zu einem Rückstau kommen, der dann unter Umständen ein Nierenversagen oder eine chronische Niereninsuffizienz nach sich ziehen kann! Die Katze muss warm gehalten werden, sollte also von kühleren Plätzen fern gehalten werden. UND… der Patient darf nicht für Urinieren an unmöglichen/unangenehmen Plätzen betraft werden, denn die Katze fühlt sich sowieso schon sehr unwohl und sollte keinem zusätzlichen unnötigen Stress ausgesetzt werden. Hier ist liebevolle Pflege oberstes Gebot!

 

Struvitsteine

 

Struvit ist ein aus verschiedenen Komponenten zusammengesetztes Mineral, das bei Harnsteinerkrankungen von Hund und Katze am häufigsten festgestellt wird.  Vor allem bei älteren Katzen sind Infektionen der harnableitenden Wege, besonders die Blasenentzündung, Ursache der Struvitsteinbildung. Die Stoffwechseltätigkeit bestimmter Bakterien führt dann zu einer Veränderung des Milieus in der Harnblase, wobei Struvit als Harnstein ausfallen kann. Ist der pH-Wert des Harnes zu "basisch" (pH > 6,5 - 7,0) und liegt zugleich eine Übersättigung des Harnes mit Magnesium und Phosphor vor, können Struvitsteine entstehen. Diese vergrößern sich besonders rasch.

 

Oxalatsteine

 

Das zweithäufigste Mineral bei Harnstein-Erkrankungen ist Kalziumoxalat. Das Milieu in der Harnblase spielt bei der Entstehung dieser Harnsteinart nicht die entscheidende Rolle. Wenn der pH-Wert des Harnes zu sauer (pH < 6,5) ist und zugleich eine Übersättigung des Harnes mit Kalcium und Oxalat besteht, ist die Bildung von Kalciumoxalatsteinen möglich.

 

Chronische Niereninsuffizienz (CNI)

 

Die chronische Niereninsuffizienz ist eine der häufigsten Todesursachen bei älteren Katzen. Es handelt sich um eine unheilbare, fortschreitende Krankheit, die durch allmähliche Abnahme der Nierenfunktion (Insuffizienz) gekennzeichnet ist. Die Katze leidet an Appetitlosigkeit, trinkt vermehrt und uriniert mehr, sie leidet an Abgeschlagenheit, Erbrechen, Gewichtsverlust und einem süßlichen Geruch aus dem Mund, ihr Fell ist stumpf.

 

In solchen Fällen wird eine Nierendiät angewendet, bei der der Protein- und Phosphatgehalt der Nahrung verringert werden. Auch Folgeerscheinungen, zum Beispiel Veränderungen des Wasser- und des Säure-Basen-Haushalt sowie ein eventueller Blutdruckanstieg, eine Blutarmut und Verdauungsstörungen müssen ebenfalls behandelt werden. Die CNI ist nicht heilbar, aber bei frühzeitiger Diagnose können der Krankheitsverlauf verlangsamt, die Lebensqualität verbessert und die Lebenserwartung erhöht werden. Man sollte sich auch über homöopathische Mittel zur zusätzlichen Unterstützung der Nierenfunktion informieren.

 

FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease)

 

Erkrankung der unteren Harnwege (Harnleiter, Blase) bei der Katze. Die Krankheitszeichen sind Schwierigkeiten und Schmerzen (die Katze schreit) beim Urinabsatz, häufiger Urinabsatz, Hämaturie (Blut im Urin), Urinieren außerhalb des Katzenklos, oder gar vollständige Obstruktion des Harnleiters, so dass überhaupt kein Urin mehr abgesetzt werden kann.

 

FLUTD kann bei Katzen aller Altersgruppen auftreten, jedoch überwiegend bei Katern. FLUTD kann obstruktiv oder nicht-obstruktiv sein. Die nicht obstruktive Erkrankung hat eine ähnliche Vorgeschichte mit häufigem Urinabsatz (Pollakasurie), Blut im Urin, aber der Bauch ist in der Regel nicht so schmerzhaft und das Allgemeinbefinden ist nur wenig gestört. Obstruktive FLUTD kann lebensbedrohend sein. Das Abdomen ist hoch schmerzhaft und die Katze lässt sich nicht anfassen, die Blase ist massiv gefüllt. Ist die Obstruktion nur partiell, so kann manchmal noch ein dünner Harnstrahl abgesetzt werden. Bleibt die Obstruktion länger bestehen, so wird die Katze lethargisch, will nicht mehr fressen, häufig tritt zusätzlich Erbrechen und Durchfall auf. Da wichtige Stoffe nicht mehr aus dem Blut ausgeschieden werden, kommt es zur Hyperkaliämie, die zum Herzstillstand führen kann

 

 

Feline Neonatale Isoerythrolyse (Blutgruppeninkompatibilität)

 

Als Feline Neonatale Isoerythrolyse (FNI) bezeichnet man die Auflösung der roten Blutkörperchen bei Katzenwelpen nach der Geburt und Einnahme von Erstmilch.

 

Ursache ist eine Blutgruppeninkompatibilität zwischen der Mutterkatze und ihren Welpen ab dem Geburtszeitpunkt. Diese entsteht, wenn bei der vorhergehenden Verpaarung der Kater die Blutgruppe A und die Katze die Blutgruppe B aufweisen. Welpen aus dieser Verpaarung nehmen nach der Geburt durch die Erstmilch Antikörper der Mutter gegen die entsprechende Blutgruppe auf. Die Folge ist Blutarmut und das ausscheiden roten Blutfarbstoffs über den Urin. Aufgrund der Schwere der Krankheitssymptome ist der Verlauf einer akuten FNI für die Welpen oft tödlich.

 

In der Rassekatzenzucht kann, bei betroffenen Katzenrassen, FNI prinzipiell durch die Kenntnis der Blutgruppen der Zuchttiere und deren Beachtung bei der Verpaarung von Katze und Kater vermieden werden.

 

Aufgrund ihrer genetischen Konstitution können Katzen die Blutgruppen A (AA, Ab), B (bb) und AB aufweisen. Die Blutgruppe A vererbt sich dominant zur Blutgruppe B und AB und die Blutgruppe AB dominant zur Blutgruppe B. Die Blutgruppe AB wurde bisher nur bei den Katzenrassen gefunden, die auch Blutgruppe B aufweisen. Eine gleichzeitiges Vorhandensein der Blutgruppe AB bei einer Katzenrasse die zu 100 % Blutgruppe A besitzt, wurde bislang nicht nachgewiesen. Die genetische Grundlage für die Erkrankung von Welpen an FNI entsteht bei der Verpaarung einer Katze mit Blutgruppe B mit einem Kater der Blutgruppe A. Je nachdem, ob die Blutgruppe A homo- oder heterozygot vererbt wird, weisen die Nachkommen aus dieser Verpaarung zu einem bestimmten Prozentsatz die Blutgruppen A oder AB auf. Bei einem Vererbungsgang Ab (Blutgruppe A Kater, heterozygot dominant) x bb (Blutgruppe B Katze, homozygot rezessiv) entstehen so 50 % Nachkommen mit Blutgruppe A mit dem Genotyp Ab. Problematisch ist dann die Konstellation von Muttertier mit Blutgruppe B und neugeborenen Welpen mit Blutgruppe A oder AB aufgrund der beim Muttertier vorhandenen Isoantikörper (auch Alloantikörper genannt). Dies sind im Blut zirkulierende Antikörper, die nicht aus einer Immunreaktion hervorgegangen sind. Ein Muttertier mit Blutgruppe B bildet Antikörper gegen das Blutgruppe A-Antigen (Anti-A-Isoantikörper), welche bei den Welpen (mit Blutgruppe A oder AB) nach Aufnahme durch die Erstmilch schwere Schädigungen der Erythrozyten bewirken.

 

Während der Tragezeit besteht für die Kitten der Blutgruppen A und AB keinerlei Gefahr. Mit der Aufnahme von Anti-A-Isoantikörper der Mutter über das Kolostrum (trinken der Muttermilch nach der Geburt) kommt es jedoch zu einer zeitnahen Immunreaktion der Welpen. Wie stark diese ausfällt, hängt von der Höhe des Isoantikörpertiters der Mutter und der Menge der von den Welpen aufgenommenen Muttermilch ab. Die Aufnahme der Isoantikörper erfolgt bei den Welpen über die Darmwand und ist nur innerhalb der ersten 16 Lebensstunden möglich.

 

Um auf Grund der Aufnahme von Erstmilch durch gefährdete Welpen mit Blutgruppe A oder AB einen Ausbruch von FNI zu vermeiden, müssen die Welpen für mindestens 16 Stunden von der Mutter separiert und mit Ersatzmilch gesäugt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist eine Aufnahme der Anti-A-Isoantikörper durch die Darmwand der Welpen nicht mehr möglich und auch diese Welpen können nun problemlos von dem Muttertier gesäugt werden.

 

 

Giftige Pflanzen

 

Die Liste der bekanntesten Giftpflanzen ist lang, und für Wohnungskatzen ist die Gefahr einer Vergiftung größer als bei Freigängern. Jeder Katzenfreund weiß, dass alles Neue Katzen magisch anzieht. Auch beim Kauf von Katzengras muss man beachten, dass es mit Schädlingsmitteln besprüht sein könnte. Viele Gifte entfalten ihre Wirkung erst nach 12-14 Stunden. Außerdem ist für jede Giftwirkung die Menge des Giftes, die Form, in der es zur Einwirkung gelangt und der Ort der Einwirkung maßgebend. Die Giftempfindlichkeit ist beim Menschen wie auch beim Tier verschieden. Sie ändert sich mit dem Lebensalter und ist unterschiedlich bei den einzelnen Organen. Gifte können örtlich wirken, zum Beispiel auf der Haut, oder beim Trinken (Vasenwasser) und Putzen auf die Schleimhäute von Mund, Speiseröhre und Magen.

 

Vergiftungsverdacht besteht bei folgenden Symptomen:

 

·               Erbrechen

·               Durchfall/Erbrechen

·               Atemlähmung

·               Störung der Bewegungskoordination

·               Blutdruckabfall

·               Krämpfe/Lähmungen

·               Speichelfluss

·               Pupillenerweiterung

·               Erregungszustände

·               zunehmende Schwäche

·               Koliken

 

Hier eine Liste einiger bekannten und für Katzen giftige Pflanzen indoor und outdoor

 

Ackerwinde, Adlerfarn, Adonisröschen, Alpenrose, Alpenveilchen, Amaryllis, Anemonen, Anthurie, Aralie, Azalee

 

Begonie, Bougainvillea, Buchsbaum, Buchweizen, Buschwindröschen

 

Calla, Christrose, Christstern, Christusdorn, Chrysantheme, Clivie

 

Dieffenbachia, Drachenbaum, Drachenbaum, Drillingsblume

 

Edelweiß, Efeu, Eibe, Einblatt, Eisenhut, Engelstrompete

 

Farn, Feldstiefmütterchen, Fensterblatt, Feuerbohne, Feuerdorn, Fichte, Ficus-Arten, Fingerhut, Flamingoblume, Flammendes Kätchen

 

Gartenwolfsmilch, Geißblatt, Geranie, Ginster, Goldlack, Goldregen, Gummibaum

 

Hortensie, Hyazinthe

 

Iris, Jasmin

 

Kaiserkrone, Kakao, Kaladie, Kalanchoe, Kartoffelpflanze, Kirschlorbeer, Korallenbäumchen, Korallenbeere, Krokusse, Kroton

 

Lebensbaum, Leberblümchen, Lorbeer

 

Magnolie, Maiglöckchen, Misteln

 

Nadelbäume, Narzisse, Nelken, Nieswurz

 

Oleander, Orchidee, Osterglocke

 

Palmfarn (Cycas revoluta), Palmlilie (Yucca elephantipes), Pfaffenhütchen, Pfeilwurz, Philodendron, Prachtlilie, Primeln

 

Rhododrendon, Riemenblatt, Rittersporn, Ritterstern

 

Schachtelhalm, Schierling, Schlafmohn, Schleierkraut, Schneeglöckchen, Stechpalme, Sumpfdotterblume

 

Tannen, Thuja, Tollkirsche, Tollkraut, Tulpe

 

Veilchen

 

Waldmeister, Wacholder, Weihnachtsstern, Windröschen, Wolfsmilch

 

Zwergholunder, Zwergmistel

 

 

Alle Infos und Angaben auf dieser Seite erfolgen ohne Gewähr!

 

 

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