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Der Kauf einer Rassekatze, der Preis einer Rassekatze und Fragen,

die sich ein Käufer stellen sollte

 

 

Die ersten Überlegungen vor dem Kauf

 

Bevor man sich entscheidet, einem Kätzchen ein neues zu Hause zu geben, sollte man sich einige Fragen stellen.

 

Eine Perserkatze kann 15 Jahre und älter werden. Wenn man sich ein solches Tier anschaffen möchte, sollte es ein Zuhause auf Lebenszeit sein.

 

Auch sollte man bereit sein, viel Zeit und Energie in die Fellpflege zu investieren. Mindestens drei Mal pro Woche sollte eine Perserkatze gekämmt werden. Im Winter fast täglich, da in dieser Jahreszeit das Fell erheblich dichter wird und dem zu Folge viel schneller zu Verfilzungen neigt.

 

Perserkatzen sind sehr Menschen bezogen. Ist man berufstätig, bleibt oft nicht genug Zeit, um sich mit dem Kätzchen zu beschäftigen. In einem solchen Fall sollte eine Perserkatze nicht alleine, sondern gemeinsam mit einem Artgenossen gehalten werden.

 

Auch mit den etwas unangenehmeren Seiten der Katzenhaltung sollte man sich im Vorfeld auseinander setzen. Ein Kätzchen kann einmal Durchfall bekommen oder das durch Putzen geschluckte Fell erbrechen. In solchen Momenten sollte man ruhig bleiben können, das „Missgeschick“ beiseitigen und dem Kätzchen, das sich ja in solchen Fällen sowieso schon nicht sehr wohl fühlt, zur Seite stehen.

 

Das Kätzchen kann auch einmal an Wochenenden oder Feiertagen so krank werden, dass ein Tierarztbesuch unaufschiebbar wird. Man sollte bereit sein, die an solchen Tagen im Notdienst anfallenden Zusatzkosten auch tragen zu wollen.

 

Der Urlaub ist auch ein Thema, mit dem man sich vor dem Kauf eines Kätzchens beschäftigen sollte. Wenn man das Tier nicht mit in den Urlaub nehmen kann, sollte man sich um eine liebevolle Urlaubsbetreuung bemühen.

 

Bevor die Katze in ihr neues Heim umziehen kann, sind einige Anschaffungen zu tätigen. Der neue Mitbewohner benötigt eine Katzentoilette (+Schaufel), einen Kratzbaum, Spielzeug, Kuschelhöhlen oder Kuschelbettchen und Futternäpfe. Auch das geeignete Werkzeug für die Fellpflege muss angeschafft werden. Kämme sind definitiv besser als Bürsten - am besten einen grobzinkigen (mit längeren Zinken) und einen feinzinkigen Kamm benutzen. Nicht zu vergessen das Futter. Hier sollte man bereit sein, etwas mehr zu investieren, um dem Tier eine gesunde Ernährung mit hochwertigem Futter bieten zu können. Das Tier wird es Ihnen danken!

 

 

Nachdem man sich im Vorfeld bereits einige Fragen gestellt hat,

kommen wir nun zum Kauf der Perserkatze

 

Wie kommen die Preisunterschiede bei Rassekatzen zustande?

 

Wenn man die zahlreichen Angebote vergleicht, stellt man fest, dass es teils beträchtliche Preisunterschiede bei den Anbietern von Rassekatzen gibt.

 

Der Unterschied zwischen einem Kätzchen aus einer seriösen Hobbyzucht und dem Produkt einer sinn- und ziellosen Katzenvermehrung ist gewaltig. Kaum jemand ist bereit und in der Lage, kontinuierlich jede Menge Arbeit und Geld in seine Zucht zu investieren, um am Ende beim Verkauf der Jungtiere große Verluste zu machen. Eine vernünftig betriebene, nicht kommerziell orientierte, kleine und solide Katzenzucht ist ein teures und sehr arbeitsintensives Hobby.

 

Ein Züchter, der alles daran setzt, reinrassige, schöne, gesunde und wesensfeste Vertreter einer Katzenrasse zu züchten, spart nicht am falschen Ende. Er investiert Unmengen von Zeit, Energie und nicht zuletzt auch finanzielle Mittel in sein Hobby. Geld verdienen kann man so nicht. Der Lohn für die Bemühungen sind die hübschen und gesunden Katzen, die niedlichen Babys und das positive Feedback ihrer neuen Besitzer. Tiere aus guter Aufzucht haben ihren Preis! Anders ist eine gute und seriöse Hobbyzucht nicht zu betreiben!

 

Beim Kauf einer Rassekatze ist es nicht wichtig, darauf zu achten, dass die Eltern des neuen Kätzchens hoch prämierte Ausstellungstiere sind. Vielmehr ist es unverzichtbar, dass die Tiere nachweislich gesund, artgerecht aufgezogen und ernährt sind.

 

Eine Rassekatze sollte bei Abgabe geimpft und mehrfach entwurmt sein. Lassen sie sich die Gesundheitszeugnisse (DNA-Tests etc.) der Eltertiere zeigen. Holen Sie im Zweifelsfall auch Referenzen ein. Ein seriöser Züchter hat nichts zu verbergen und zeigt Ihnen sicherlich gerne und ohne zu zögern alle gewünschten Dokumente. Auch gibt er Auskunft über seinen Haus-Tierarzt, den zuständigen Züchterverband und die Herkunft seiner Zuchtkatzen.

 

Bei den bereits erwähnten DNA-Tests ist PKD ein primäres Thema! Da die genetisch vererbbare Krankheit PKD unter Perserkatzen sehr weit verbreitet ist, müssen Sie sich die PKD-Tests der Elterntiere zeigen lassen! Ein seriöser Züchter wird diese Testergebnisse vorweisen können! Auch im Stammbaum der Kitten sollte der Vermerk "PKD negativ" zu finden sein. Diesen Vermerk bzw. Beweis, dass das Katzenkind PKD-frei ist, können Sie von Züchtern, die nicht den Regeln eines Zuchtvereins/Zuchtverbandes unterworfen sind, bedauerlicher Weise nicht erwarten! Selbstverständlich erhalten Sie von solchen "Züchtern" die Kitten zu erheblich günstigeren Preisen. Aber bitte bedenken Sie: Die Gesundheit des Tieres sollte an erster Stelle stehen!  PKD - siehe auch meine Seite "Wichtige Infos"

 

Äußerst wichtig ist es auch, dass Katzenkinder und Zuchtkatzen gut und artgerecht ernährt werden. Eine streunende Hauskatze, die draußen Mäuse fängt und an allerlei Kräutern knabbert, kommt mit einem preiswerten Katzenfutter aus dem Lebensmitteldiscounter gut zurecht. Alles, was ihr evtl. fehlt, sucht sie sich instinktsicher draußen in der Natur. Eine Zuchtkatze hingegen ist diesbezüglich wesentlich anspruchsvoller. Die Trächtigkeit und Welpenaufzucht erfordert eine optimale, ausgewogene Ernährung. Die heranwachsenden jungen Kätzchen brauchen ebenso eine hochwertige Kost, um zu einem prächtigen, kräftigen Tier heranwachsen zu können. Dies gilt in besonderem Maße für Perserkatzen, da diese, allein schon bedingt durch ihren Körperbau und das üppige Fell, einen sehr hohen Anspruch an ihr Futter stellen. Ein engagierter und gut informierter Züchter legt größten Wert auf die perfekte Ernährung aller seiner Tiere. Dies ist mit Sicherheit ein weitaus kostspieligeres Unterfangen, als die Fütterung mit irgendeinem Billig-Produkt. Fragen Sie den Züchter Ihrer Wahl, welches Futter er kauft und warum gerade dieses.

 

Weshalb sollte eine Rassekatze einen Stammbaum haben?

 

Mache sagen „Ich möchte doch eine Katze zum Liebhaben und kein Stück Papier“. Man sollte sich doch bitte einmal selbst die Frage stellen, warum manche „Züchter“ keine Papiere für ihre Katzenbabys haben. Ein solcher Stammbaum kostet den Züchter nicht übermäßig viel Geld. Teuer hingegen ist es, das Hobby Katzenzucht so auszuüben, wie es die seriösen Züchterverbände vorschreiben. „Züchter“, die keinem Züchterverband angeschlossen sind, haben dafür ihre Gründe. In der Regel ist es so, dass sie sich schlichtweg nicht an deren Regeln halten möchten. Diese Regeln werden aber nicht aufgestellt, um dem Züchter das Leben schwer zu machen, sondern sie dienen ausschließlich dem Wohle der Katzen und dem Ziel, gesunde, charakterfeste und rassetypische Jungtiere hervorzubringen.

 

Oft werden im Internet Katzenkinder teils zu Dumpingpreisen angeboten. Die Auswahl ist riesig. Immer wieder wechseln auch Katzenkinder den Besitzer, die alles andere als gesund sind. Viele „Verkäufer“ geben die Tiere, die dann ohne Stammbaum abgegeben werden, viel zu früh ab (oft bereits im Alter von 8 Wochen). So sparen sie Geld und können die Konkurrenz preislich unterbieten. Gespart wird hier aber am falschen Ende, nämlich am Tier.

 

Katzenkinder brauchen Zeit, um sich zu entwickeln! Ein durchschnittliches Katzenkind fängt ungefähr im Alter von 5 Wochen an, allmählich feste Nahrung zu sich zu nehmen. Nun muss es lernen, die Katzentoilette zu benutzen. In dieser Zeit fängt es an, sein Umfeld zu erkunden. Die Kleinen lernen alles, was sie im späteren Leben brauchen, um ein unbeschwertes Katzenleben zu führen und ihren Menschen ein angenehmer Lebensgefährte zu sein. Kleine Katzen spielen und toben gerne. Sie probieren alles aus, und es gibt nichts, was vor ihnen sicher wäre. In einem richtigen Katzenzüchterhaushalt wird darauf geachtet, dass die Kleinen in unmittelbarer Nähe zu ihren Menschen heranwachsen, mit allen Dingen des täglichen Lebens vertraut sind, um sich selbst nicht in Gefahr bringen. Auch müssen sie lernen, sich in eine Katzengruppe einzufügen, das nötige Sozialverhalten zu erlernen und dem Menschen, der ja so viele seltsame Dinge tut, zu vertrauen. Dies braucht Zeit. Deshalb ist es unverzichtbar, dass Katzenwelpen mindestens 12 Wochen lang bei ihrem Züchter verbleiben. Kätzchen, die früher abgegeben werden, zeigen später oftmals Verhaltensauffälligkeiten, die für den Besitzer alles andere als angenehm sein können.

 

Ein guter Züchter wird Ihnen als Käufer auch einige Fragen stellen. Wundern Sie sich darüber nicht. Denn ein guter und verantwortungsvoller Züchter hat ein Interesse daran, wie es dem kleinen Kätzchen in seinem eventuellen neuen zu Hause ergehen wird und ob auch der Käufer ausreichend Verantwortungsbewusstsein besitzt, um dem Katzenkind ein adäquates neues Umfeld mit der nötigen Fürsorge für das neue Familienmitglied zu bieten.

 

Fazit: Nehmen Sie sich viel Zeit für die Auswahl ihres neuen vierbeinigen Familienmitgliedes! Stellen Sie sich selbst im Vorfeld einige Fragen. Besuchen sie den Züchter, schauen sich das Umfeld an, in dem die Kleinen aufwachsen und stellen Sie Fragen, Fragen, Fragen. Und sparen Sie nicht am falschen Ende! Handeln sie verantwortungsvoll und bedenken Sie bitte immer das Wohl des Tieres!

 

 

 

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